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Cupping klingt erstmal ungewohnt — kleine Schröpfköpfchen, die über das Gesicht gleiten. Aber kaum eine Technik aktiviert Lymphfluss, Durchblutung und Bindegewebe so schnell und so sanft. Ich mache es selbst und ich zeige es meinen Kundinnen. Und ich würde es nicht empfehlen, wenn es nicht wirklich etwas täte.

Was Cupping mit deiner Haut macht

Beim Gesichtscupping werden kleine, weiche Silikonköpfchen über die Haut bewegt. Durch den leichten Unterdruck wird das Gewebe angehoben — und genau das ist der Unterschied zu klassischer Massage, die drückt und streicht. Cupping zieht. Das stimuliert das Bindegewebe in einer Tiefe, die du mit den Fingern allein nicht erreichst.

Was dabei passiert: Die Durchblutung nimmt sofort zu. Das Lymphsystem wird aktiviert, Wassereinlagerungen und Schlackenstoffe werden bewegt. Das Gesicht wirkt nach einer Cupping-Session frischer, aufgelockerter — und das nicht als kurzfristiger Effekt. Wer regelmäßig cupped, trainiert das Bindegewebe langfristig.

„Das erste Mal, das ich Cupping an mir selbst probiert habe, war ich überrascht: Es hat nicht wehgetan. Es hat sich einfach gut angefühlt."
— Kristin Schnödt

Wie Gesichtscupping in der Praxis aussieht

Ich verwende beim Cupping immer ein leichtes Öl als Gleitmittel — ohne geht es nicht, denn die Haut würde sich sonst zu stark ziehen. Die Cups werden mit einem leichten Druck aufgesetzt und dann in langen, langsamen Zügen über die Haut geführt. Stirn, Wangen, Kinn, Hals — jede Zone bekommt ihre eigene Technik.

Was ich besonders schätze: Es gibt keine Ausfallzeit. Keine Rötungen, die tagelang bleiben (außer man übertreibt es, aber das passiert mit dem richtigen Cup und der richtigen Technik nicht). Du kannst es morgens machen und direkt danach zur Arbeit.

Was du zu Hause selbst tun kannst

Gesichtscupping eignet sich auch für zu Hause — vorausgesetzt, du verwendest die richtigen Cups und hast die Grundtechnik einmal gelernt. Ich empfehle immer, es sich zunächst zeigen zu lassen, bevor man es selbst macht. Ein falscher Zug oder zu starker Sog kann Rötungen hinterlassen. Mit der richtigen Einführung ist es aber sehr einfach.

Kristins Tipp

Beginne immer am Hals und arbeite dich nach oben. So unterstützt du den Lymphabfluss in die richtige Richtung. Und: Weniger ist mehr. Drei bis fünf Minuten täglich reichen für sichtbare Ergebnisse.

Cupping ist keine Magie — aber es ist eine der wenigen Techniken, bei der ich wirklich sehe, was passiert. Die Haut verändert sich. Die Konturen werden klarer. Das Gesicht wirkt lebendiger. Und das, ohne dass irgendein Wirkstoff in die Haut eingebracht werden muss.

Wenn du Cupping in meinem Studio ausprobieren möchtest oder eine professionelle Einführung für zu Hause suchst, melde dich gerne. Ich freue mich darauf, dich damit bekannt zu machen.